Das Mainzer Theater Unterhaus hat die diesjährigen Preisträgerinnen und -träger des Deutschen Kleinkunstpreises bekannt gegeben. Ausgezeichnet in der für den folker relevanten Kategorie „Chanson/Lied/Musik“ wurde Daniel Pongratz alias Danger Dan für sein Album Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt. Der Rapper der Antilopen Gang überzeugt darauf mit politischen und autobiografischen Klavierchansons. Im Titelsong verarbeitet er Anfeindungen rechter Publizisten. „Die Jury ist der Meinung, dass er sich mit diesem Album in die Spitzengruppe der Songpoeten in deutscher Sprache gespielt hat“, hieß es zur Begründung.
Weitere Preise gingen an die Comedienne Carolin Kebekus in der Kategorie „Stand-up“ für „ihr großartiges Talent und ihre Ausnahmestellung in der deutschen Comedyszene“ sowie die gelernte Diplomvolkswirtin Anny Hartmann in der Kategorie „Kabarett“ für die unterhaltsame Darstellung schwer überblickbarer politökonomischer Zusammenhänge. In der Kategorie „Kleinkunst“ wurde Nikita Miller ausgezeichnet, den Förderpreis der Stadt Mainz erhält das Ensemble Luksan Wunder. Der Ehrenpreis des Landes ging an das aus Jochen Malmsheimer und Frank Goosen bestehende Duo Tresenlesen.
Foto: Danger Dan Foto: Jaro Suffner
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