Leipziger Lerche

Fest für Zukunft & Musik

23. Oktober 2023

Lesezeit: 2 Minute(n)

Vom 3. bis 5. November 2023 lädt die erste Ausgabe der Leipziger Lerche, eines Festivals des Leipziger Liederszene e. V., zum Feiern des Liedes in all seinen Facetten ein: als Tanz, als inhaltliche Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft sowie als klingende Geschichte. Den Auftakt am Festivalfreitag macht der Tanz. Aufspielen werden hier die TradTöchter aus Berlin und die Familie Gerstenberg aus Frankfurt (Oder). Passend dazu gibt es bereits vorher im Rahmen von zweistündigen Workshops die Möglichkeit, in die Welt des Folktanzes einzusteigen – sowohl als Einsteigerin oder Einsteiger bei einem Kurs für leichte Tänze unter der Leitung von Marcus Fabian als auch als Fortgeschrittener oder Fortgeschrittene bei einem Workshop mit Öyven Janotta zur Begegnung im Paartanz und wie man ihn erleben sowie gestalten kann.

Der Samstag öffnet mit dem Workshop „Zukunftsbilder“ von Friedrich Bohn, Umwelt- und Systemwissenschaftler am UFZ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, den Raum für Wissen über Gegenwart und Zukunft. Zugleich lädt er aber auch dazu ein, sich im Kurs „Klima & Trauer“ mit Luise Jürcke ebenso mit der emotionalen Seite dieser Thematik zu befassen. Außerdem reist der Liedermacher Erik Stenzel aus Nürnberg an, um seine Lieder im Duo vorzustellen und sich anschließend gemeinsam mit Friedrich Bohn und Luise Jürcke in einen „Musik- und Wissensdialog“ zu begeben. Anschließend steht die Preisverleihung des kooperativen Liedwettbewerbs Leipziger Lerche an, die mit einem Konzert aller Teilnehmenden verbunden wird. Der Samstag gipfelt in einem experimentellen Open-Mic-/Dialog-Format, das die „Liedmenschen“ und die Expertinnen sowie Experten ins Gespräch mit dem Publikum bringt – schließlich kann Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen von Lied & Geschichte(n) und widmet sich der Frage nach dem „Danach“. Was lehren uns Lieder und Märchen über die Möglichkeit einer Postwachstums-Geschichte? Welche Lieder singen unsere inneren Landschaften? Diesen Fragen widmen sich die Workshops des letzten Veranstaltungstages. Gespannt sein dürfen die Besucherinnen und Besucher außerdem auf ein Erzählkonzert zum Thema Tod mit Claudia Herold und Peggy Burian sowie einen performativen Abgesang auf den Kapitalismus nach Art einer Trauerrede, vorgetragen von Christian von Aster von der Band Waldzitherpunk.

Das vollständige Programm sowie Tickets gibt es unter https://leipziger-liederszene.de/

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