Warum etwas neu erfinden, wenn es doch schon so kompakt und korrekt existiert: www.folker.world/redaktion/ulrich-joosten. Unter diesem Link findet sich Wesentliches zur folkig-journalistischen Seite des Lebens unseres geschätzten Redaktionskollegen Uli Joosten. Und ja, es stimmt auch, dass das erste Treffen 1980 im Kölner Tinnef stattfand, einem legendären Ort hochklassiger Folkkonzerte. Man traf sich und mochte sich, und in der November/Dezember-Ausgabe der Michel Folkzeitung (wie das Blatt damals hieß) gab Uli seinen Einstand mit einer Karikatur des französischen Gitarristen Pierre Bensusan – gleich auf dem Titel. Er ist damit nach dem Herausgeber der dienstälteste Magazinmacher in den Reihen des folker.
Im Hause Joosten in Dormagen fanden später legendäre Layoutwochenenden statt, so richtig klischeebeladen mit Schere, Pritt-Stift, überquellenden Aschenbechern und dem einen oder anderen Kaltgetränk. Überbleibsel der Joosten’schen Gastfreundschaft (und das schließt Doris ein, Ulis Frau und ihres Zeichens langjährige folker-Buchredakteurin) sind bis heute die halbjährlich dort stattindenden Präsenztreffen der folker-Redaktion.
Nicht zu vergessen, Uli ist im Besitz der drei „K“, die das ideale (Musik-)Redaktionsmitglied ausmachen: musikalische und journalistische Kompetenz, Kooperationsbereitschaft mit allen, die guten Willens sind, sowie der Besitz einer Kaffeemaschine mit scheinbar unendlichem Vorrat des braunen Energiespenders …
Uli ist zudem mit Herz und Blut Anhänger der kölschen Sprache, die er perfekt beherrscht, und in genau dieser Sprache würde man ihn am treffendsten „ene leeven Jung“ nennen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass es irgendjemanden gibt, der etwas Schlechtes über Uli sagen würde – und das seit nunmehr siebzig Jahren! Den allerherzlichsten Glückwunsch zum runden Ehrentag!






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