Szeniale Tunes

Draußen in concert

9. Juli 2023

Lesezeit: 2 Minute(n)

folker präsentiert:

Mit einem Open-Air-Konzert startet das Gelsenkirchener „Festival der freien Künste“, Szeniale, in die Spielzeit 2023/2024. Am 12. August 2023 dreht sich im Hof des Hier ist nicht da im Stadtteil Ückendorf alles um die musikalische Kunst von Frauen. Dazu eingeladen hat man ausgezeichnete Künstlerinnen der jungen Szene, fünf Acts mit Musiken zwischen Neunzigerjahre-HipHop, Latin, Folk, Pop und Songwriting.

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Morley spielen zeitlosen Akustikpop. Dreistimmiger Gesang, mal kraftvoll und energetisch, mal zerbrechlich und raffiniert. Feinfühlig begleitet von diversen Saiteninstrumenten. Sie kombinieren Folk-, Pop- und Jazzelemente, sowohl in Eigenkompositionen als auch in bekannten Folksongs. Die drei Musikerinnen, die eine enge Freundschaft und musikalische Seelenverwandschaft verbindet, schaffen eine beeindruckende Intimität zwischen sich und dem Publikum.

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Blau und Rot. Auf und ab. Euphorie und Panik! Gefangen zwischen Gegensätzen, die eigentlich fast dasselbe Gefühl sind, nur in unterschiedlichen Richtungen. Mit ihrer zweiten EP erzählt Juli Gilde von Tiefphasen und Aufbrüchen, Autofahrten, Gedankengeheimverstecken und einem Bronzeschimmer am Himmel nach dem langen Berliner Winter. Eine Art Konzeptalbum, das die Geschichten und Gefühle eines jungen Menschen in achtzehn Minuten zusammenfasst.

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Nach der Debüt-EP aus dem April 2022 erschien im Juni 2023 der Debüt-Longplayer der jungen Leipziger Band Kapa Tult: Es schmeckt nicht. Und es gibt einiges, was ihnen nicht schmeckt: konservative Beziehungsvorstellungen oder das Aufschieben der Psychotherapie zum Beispiel. Paul (b), Inga (voc, git), Robin (keys) und Angi (dr, voc) klingen wie „Wir sind Helden im Studi-Heim“, und für alle, die es sich in ihrem Reihenhaus noch nicht zu gemütlich gemacht haben, kann ein Kapa-Tult-Konzert ein guter Abend werden.

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Kurz vorm Ende der Welt, Ami Warnings vierter Longplayer, ist eher ein Mixtape als ein klassisches Album. Die langsam groovenden Beats erinnern an Neunzigerjahre-Hip-Hop, die ungeschliffenen Instrumentals lassen Reggae und Latin durchschimmern. Es geht um Erwachsenwerden, Mutigsein, Lebendigsein, Loslassen, um Selbstbestimmung und Gegen-den-Strom-Schwimmen, um schwierige Zeiten und immer wieder auch die Frage, was nach dem Ende der Welt kommt. Was sie zeigt: Kurz davor ist immer auch Platz für Hoffnung.

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Aufgewachsen im lauten Ruhrgebiet, trägt Stina Holmquist eine tiefe schwedische melancholische Ruhe in sich. Eine aufregende Mischung, die man in ihrer Musik hört. Sie ist beides – schwermütig und erleuchtend. Sie begeistert. Mal laut, mal leise. Die 22-Jährige schreibt und komponiert ihre Songs selbst, immer mit dabei: ihr Piano. Ihr zeitloser, elegischer Indiepop zeigt die Perspektive eines jungen Menschen, der mit offenen Augen die manchmal überfordernde Welt einfängt.

Weitere Infos und Tickets unter www.szeniale.ruhr/szeniale-tunes.

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