The Avalon Project

Bridge To Avalon (Frontlight Music)

18. März 2024

Lesezeit: 2 Minute(n)

Über 35 Millionen Klicks hat ihr Titanic-Video, 156.000 Abonnenten ihr Videokanal. Und doch, die Österreicherin Karin Leitner ist kein Popstar, vielmehr klassisch geschulte Flötenvirtuosin mit einem Faible für Irish Folk. Zu Hause ist sie in Wien ebenso wie in Irland. Zusammen mit dem ebenfalls in Wien lebenden Multiinstrumentalisten und Komponisten Christian Nagl (aka Jaron Chamarel) firmiert sie nun unter dem Namen The Avalon Project. Ihr vorliegendes Album ist ein reizvolles Kleinod reinster Spielfreude, in fünfzehn Etappen eine Reise durch Raum und Zeit, eine „Brücke nach Avalon“, vielzitiert als „heiliger Ort zwischen den Welten der Götter und der Sterblichen“. Traditionelles webt sich wie von Zauberhand nahtlos in ein Gewand changierender Genres der Musik. Assoziativ wirft diese klingende Brücke Bilder aus Tolkiens Herr der Ringe ans Firmament, erinnert an Haydn und Beethoven und deren viel zu selten gespielte Bearbeitungen keltischer Volksweisen, verführt mit flamencoartigen Anwandlungen und öffnet ein farbenreiches Panorama – magisch verschachtelt, leuchtend impressionistisch. Wer Irish Folk liebt und offen ist für Variationen im klassischen Sinne: unbedingt hören!

Stefan Sell

<em>Bridge To Avalon</em> (Frontlight Music)
The Avalon Project
Bridge To Avalon (Frontlight Music)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir hat der Artikel gefallen?

Dieser Artikel ist für Dich kostenlos. Wenn Du unsere Arbeit unterstützenswert findest, magst Du unserem Team vielleicht mit einem einmaligen Betrag oder mit einer regelmäßigen Spende über Steady supporten. Das Wichtigste ist: Danke, dass Ihr uns lest!"

Unterstütze uns einmalig mit Paypal (an unseren Verlag: Fortes Medien GmbH)

Werbung

L