Treffpunkt zum Austausch

Internationale Kulturbörse Freiburg 2027

6. November 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Die Internationale Freiburger Kulturbörse (IKF) lädt vom 25. bis 27. Januar 2027 unter dem Motto „Culture Connects People“ wieder einmal auf die Messe Freiburg ein und bietet Kulturschaffenden wie Veranstaltenden Treffpunkt und Austauschmöglichkeiten. Die Programm- und Ausstellendeninformationen für die 38. Ausgabe sind online, der Ticketvorverkauf ist gestartet.

Neben den bekannten Formaten wird es 2027 ein paar Neuerungen geben. So ist neben der neu installierten Newcomerbühne am Messemontag für alle, die ihre ersten Schritte im Kulturbetrieb gehen, ein ebenfalls neues, moderiertes Varietéformat unter dem Titel „Young & Fresh“ geplant, mit autark agierenden Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Comedy, Performance, Akrobatik oder Zauberkunst.

Tribubu beim Rudolstadt-Festival 2026

Foto: Michael A. Schmiedel

Darüber hinaus wird es neu einen Fachtag für Zukunft, Innovation und Teilhabe unter dem Titel „Kultur wirkt“ geben. Die Fachtagung präsentiert unter anderem den Experten für Kommunikation und Marketing im Kultur- & Eventbereich, Martin Juhls, der über das Zusammenspiel und die Zusammenarbeit aller an einer Social-Media-Kampagne Beteiligten (Spielstätten, Künstlerinnen und Künstler) und die Auswirkungen auf Reichweite und Aufmerksamkeit referiert. Im Vortrag des vom Bund geförderten kooperativen Forschungsprojekts mit der Stadt Freiburg, FreiburgRESIST, geht es darum, wie neue Technologien Veranstaltungen noch sicherer und resilienter gestalten können. Der dritte Vortrag im Rahmen der Fachtagung beschäftigt sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Christian Korte zeigt auf, welche rechtlichen Anforderungen der EU AI Act an die Arbeit Kulturschaffender stellt und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.

Reni beim Venner Folk Frühling 2024

Foto: Wolfgang Behnke

Nicht zuletzt stellt die Leiterin des Freiburger Kulturamts, Felicia Maier, als Best-Practice-Beispiel den Freiburger Weg zur Kulturförderung vor. Seit der Spielzeit 2025/26 hat die Stadt den sogenannten Freiburger Soli eingeführt, bei dem auf jede nicht ermäßigte Eintrittskarte ein Euro zur Unterstützung der freien Kulturszene aufgeschlagen wird.

Los geht es am Montag, dem 25. Januar, mit Keynotes, Workshops und Panels. Am Messedienstag und -mittwoch öffnet die Ausstellungshalle mit rund dreihundert Ständen und mehreren Livebühnen mit von einer Jury ausgewählten Programmen – inklusive eines diverse Genres umfassenden Auftrittsprogramms von Musiktheater, Chanson und Jazz über Pop, Rock und Folk bis zu Comedy und Kabarett. Aus dem folker-Dunstkreis werden Acts wie Rainer Bielfeldt, Tribubu, das Ghent Folk Violin Project, Ragawerk oder die Gewinnerin des Dieter-Wasilke-Folk-Förderpreises 2024, Reni (siehe auch Artikel auf folker.world), in Showcases zu sehen und zu hören sein.

Weitere Infos zur kommenden Ausgabe finde sich unter www.kulturboerse-freiburg.

Rainer Bielfeldt

Foto: Joschka Meier

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