Nur ein halbes Jahr nach ihrem letzten Album schlägt die oberbayerische Formation Reiwas ein neues Kapitel auf. Bekannt für ihre Lieder im bairischen Dialekt und ihren unverwechselbaren Klang, rücken die vier Musiker auf ihrem neuen Album instru mental erstmals die Instrumente in den Mittelpunkt. Katrin Auer (Kontrabass), Simon Harscheidt (Gitarre), Josef Steinbacher (Akkordeon) und Jannik Dreyer (Schlagzeug) führt dieses Experiment zugleich zurück zu ihren musikalischen Wurzeln zwischen alpenländischer Volksmusik, Jazz und handgemachter Akustikmusik. Ohne Worte, nur mit Klangfarben und gefühlvollen Arrangements erzählt das famose Quartett klangvolle Geschichten von Heimat, Sehnsucht, Freiheit und Zusammenhalt, die vertraut wirken und zugleich neue Wege gehen. »Heimat ist für uns kein Ort. Heimat ist ein Gefühl. Und genau dieses Gefühl wollten wir hörbar machen – ohne große Erklärungen, sondern durch Musik.«, sagen die vier begnadeten Musiker und knüpfen mit ihrer Musik an eine lange Tradition an: Bewahrung der überlieferten Wurzeln, Offenheit für Neues, Bereitschaft für das aktuelle Leben. (Volks-)Musik ist lebendig und zeitgemäß, wer dafür einen Beweis braucht, sollte sich diese Scheibe besorgen.
Roland Pongratz






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