The Bvr (Bernard Van Rossum) Flamenco Big Band

Del Río A La Mar (Berthold Records)

19. Dezember 2022

Lesezeit: < 1 Minute(n)

Kurios, dass man just von Amsterdam aus auf nunmehr drei Alben meisterhaft vorführt, wie gut sich eine Big Band auf beziehungsweise mit Flamenco verstehen kann. Sein Ursprungs- ist auch der Geburtsort des Bandleaders, der als Sohn einer Engländerin und eines Niederländers in Spanien aufwuchs. Vom Debüt Jaleo Holandés über Luz De Luna bis zu diesem Album ist die stets größere Kunstfertigkeit dieser Allianz zu verspüren. Der Amsterdamer Saxofonist und seine knapp zwanzig Mitwirkenden (inklusive Cantaora, Flamencogitarrist und Cajonero) können diesmal auf drei Große des Flamenco beziehungsweise Flamencojazz zählen, die alle einst mit Paco de Lucía arbeiteten – den andalusischen Cantaor Rafael de Utrera, den Madrider Mundharmonikaspieler Antonio Serrano und den Barceloner E-Bassisten Carles Benavent. Letzterer steuerte seine bekannte Komposition „De Perdidos Al Río“ bei – auch mit Blick auf den Albumtitel, der auf das Metaphorische des Wasserkreislaufs „vom Fluss zum Meer“ anspielt. Die anderen acht Stücke schuf van Rossum. In ihnen begegnen sich die zwei Musikwelten auf Augenhöhe und mit großer Eleganz. Jazz und Flamenco haben einander ohnehin viel zu sagen – nicht erst seit jener legendären „Friday Night in San Francisco“ …

Katrin Wilke

The Bvr (Bernard Van Rossum) Flamenco Big Band
Del Río A La Mar (Berthold Records)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dir hat der Artikel gefallen?

Dieser Artikel ist für Dich kostenlos. Wenn Du unsere Arbeit unterstützenswert findest, magst Du unserem Team vielleicht mit einem einmaligen Betrag oder mit einer regelmäßigen Spende über Steady supporten. Das Wichtigste ist: Danke, dass Ihr uns lest!"

Unterstütze uns einmalig mit Paypal (an unseren Verlag: Fortes Medien GmbH)

Werbung

L