Das Morgenland Festival Osnabrück gilt als Leuchtturm des Austauschs im interkulturellen Dialog, was Kooperationen mit der Hamburger Elbphilharmonie, der New Yorker Carnegie Hall oder Medienresonanz der New York Times oder der BBC bestätigen.
Für 2026 haben die Verantwortlichen einen inhaltlichen Generationswechsel angekündigt. Die Ausgabe vom 29. Mai bis 6. Juni rückt das Thema „Stimmen der Diaspora“ in den Mittelpunkt und setzt unter der neuen künstlerischen Leitung von Shabnam Parvaresh neue thematische Impulse.
Im Fokus der programmatischen Neuausrichtung stehen dabei Künstler und Künstlerinnen, deren Lebensgeschichte durch Migrationserfahrung und somit durch verschiedene Kulturen geprägt sind. Die neue künstlerische Leitlinie spiegelt sich bereits in ersten Programmpunkten wider: Das Eröffnungskonzert gestaltet die US-amerikanisch-indische Künstlerin Ganavya. Außerdem dabei sind die bahrainisch-britische Jazzmusikerin Yazz Ahmed, der ägyptische Vokalist Abdullah Miniawy, der britische Pianist Kit Downes mit der iranisch-britischen Turntablistin Shiva Feshareki, der Perser Mahan Mirarab und Bernhard Schimpelsberger gemeinsam mit der australischen Posaunistin Shannon Barnett sowie die kurdische Sängerin Sakîna.
Darüber hinaus wird es Workshops geben, die den Austausch mit den internationalen Musikschaffenden ermöglichen, sowie eine Ausstellung, Lesungen und Diskursformate.
Das vollständige Programm wird in Kürze unter www.morgenland-festival.com veröffentlicht.












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