Vom 21. bis 30. August bringt das Kulturzentrum LAC (Lugano Arte e Cultura) im schweizerischen Lugano mit „Föhn. Die neuen Klänge der Alpen“ erstmals eine eigene Konzertreihe für zeitgenössische Volksmusik auf die Bühne. Kuratiert von Johannes Rühl, dem Ethnomusikologen und langjährigen früheren Leiter des Festivals Alpentöne in Altdorf, treten an fünf Abenden fünfzehn Ensembles aus der Schweiz und Italien auf – jeweils um 21 Uhr, bei freiem Eintritt in der Agorà des LAC, einem kleinen Amphitheater am Luganersee.
Im Zentrum steht eine Musik, die sich Rühl zufolge keinem Genre zuordnen lässt. „Neue Volksmusik oder experimenteller Folk – was Sie hören werden, basiert auf alten und uralten klanglichen Idiomen, hat aber eigentlich keinen festen Namen.“
Rühl gruppiert die Ensembles dabei nicht nach Herkunft, sondern nach inhaltlichen Linien. Der Eröffnungsabend mit Pflanzplätz, dem Duo Bottasso (siehe auch folker-Artikel hier) und Pirmin Huber Swiss Folk widmet sich dem Akkordeon zwischen Tradition und Avantgarde, ein weiterer Abend mit Sarah Buechi, Giua & Riccardo Tesi und dem Trio Trëi rückt weibliche Perspektiven auf Volksmusik in den Fokus. Das Programm spannt insgesamt einen Bogen vom Jazz über Alte Musik bis zur Elektronik und sucht damit den transalpinen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart – als neue Facette der etablierten Sommerreihe „LAC en plein air“, deren erster Teil in diesem Jahr sich Ende Juni, Anfang Juli mit Jazz, Blues und Klängen aus aller Welt beschäftigte.







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