Auch wenn global-lokale Klangfarben inzwischen Teil der Arbeit von Institutionen des Rock, Pop, Jazz, Improvisierter, Neuer, Alter und Elektronischer Musik sind – und auch Facetten als Amateur- und Community-Musik in den Musikverbänden vertreten sind –, gibt es aktuell einen dramatischen Kahlschlag von Strukturen wie Veranstaltungsorten und -formaten, Förderungen, Medien, Ausbildungsmöglichkeiten. In den vergangen dreißig Jahren ist es nicht gelungen, inhaltlich spezifische, nachhaltige Strukturen für diese vielfältige, dynamische und kreative Musikszene zu bilden als relevante „wehrhafte“ Lobby für eine offene Gesellschaft.
Die dreiteilige Webtalkreihe der Kulturpolitischen Gesellschaft KuPoGe am 1., 8. und 15. Dezember 2026 – jeweils von 16.30-18.00 Uhr – bringt Stakeholder aus Kulturpolitik, Musikinstitutionen und dem Ökosystem des weiten Feldes von Folk, traditioneller Musik, Klassik bis hin zur hybriden Vielfalt von World Music, Global Pop, Ethno-Electronics, progressivem Brauchtum und vielem anderen mehr in den Diskurs. Es werden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für eine kulturpolitische Anerkennung der diversen global-lokalen Kulturlandschaft sowie für die zukünftige Partizipation an geeigneten Rahmenbedingungen diskutiert, zu der Interessierte zur kostenlosen aktiven Teilnahme und Q&A-Runde eingeladen sind.
Anmeldungen sind möglich seit dem 1.9.2026 via www.kupoge.de/web-talks.






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